Samstag, 24. Juni 2017

Gesichter & Stimmen

Martin Camaj: Seine Heimat wird die Schrift

Am 12. März 2016 jährte sich der 24. Todestag von Martin Camaj. Von seiner Heimat vertrieben wird er zum ersten Vertreter der albanischen Sprache und Literatur im deutschsprachigen Raum und zu einem der wichtigsten Albanologen im Exil. Im Herzen ein Lyriker, der aus seiner Sprache und Literatur den Lebenswillen schöpft. Më shumë

Ausnahmetalent mal anders

Der 16-jährige Gitarrist Ron Atiqi spielt sich mühelos durch alle Musikgenres. Bereits im Förderprogramm des Musikkonservatoriums Zürich aufgenommen, scheint als könne nichts mehr das Ausnahmetalent aufhalten. Më shumë

Marash Pulaj (21) und David Largier (21) – Von der Vorlesung direkt ins Musikstudio

Zwei musikbegeisterte Studenten - ein Albaner und ein Schweizer - freuen sich auf ihre Auftritte und ihre Fans. Më shumë

Teuta Gashi (34), Chemikerin – Viele Tage in meinem Leben als Migrantin

Teuta Gashi aus Skopje, Mazedonien, studierte Chemie in Deutschland. Als geschätzte und gewürdigte Expertin ihres Faches leistete sie deutschlandweit viele wissenschaftliche Beiträge und liess sich 2014 als Labormitarbeiterin im Bereich Elementaranalytik in Basel nieder. Më shumë

Andon Zako Çajupi, nationale Freude – privates Leid

Er studierte in Genf Rechtswissenschaften und doch zog ihn die Literatur mehr in den Bann. Andon Zako Çajupi komponierte nicht nur das herzzerreissendste albanische Gedicht «Vaje», sondern schrieb auch etliche soziopolitische und soziokritische Dramen und Komödien. Zudem war Çajupi eine Schlüsselfigur in der albanischen Kolonie von Ägypten, das damals unter der Macht von Muhammad Ali Pascha, eines Offiziers mit albanischen Wurzeln, stand. Më shumë

Eqrem Bey Vlora: polyglotter Zeitzeuge und Mitgestalter albanischer Kulturgeschichte

Eqrem Bey Vlora wirkt ein Leben lang für Albanien und seine Freiheit. Sein deutschsprachiges Memoirenwerk zeigt eindrucksvoll multiperspektivisch, welche Herausforderungen an der Wende des 20. Jahrhunderts in Albanien zu bewältigen gelten, um sich anzupassen in der schwierigen Übergangsperiode zwischen der osmanischen und der neuen, europäisch-albanischen Lebenswelt. Më shumë

Der bekannte slowenische Philosoph und Schriftsteller Aleš Debeljak ist gestorben

Der Philosoph, Schriftsteller und Literaturkritiker Aleš Debeljak aus Slowenien starb, slowenischen Medienberichten zufolge, im Alter von 55 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Debeljak war in den 1990er Jahren auch Mitarbeiter bei der kosovarischen Zeitschrift «Zëri». Më shumë

Dora d’Istria: mehr als eine Bergsteigerin

Die rumänisch-albanische Schriftstellerin Dora d'Istria hat nicht nur 1855 als erste Frau den Schweizer Berggipfel Mönch bezwungen, sondern hat auch den östlichen Ländern Europas die Quellen der Zivilisation eröffnet. Më shumë

Alexander Moissi: Ein Global Player mit vielen Heimaten

«Aleksandër Moisiu ynë» sagen die Albaner. «Unser Alexander Moissi» sagen die Deutschen. «Il nostro Alessandro Moisi» sagen die Italiener. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts lieben und verehren sie den Schauspielhelden mit dem exotischen Sprachduktus. Die Bühnen der Welt werden zu seinem Zuhause. Die letzte Ruhestätte findet er im Schweizerischen Tessin. Më shumë

«Këpurdhat» – Indierock aus Tetova

«Këpurdhat» - was im Deutschen so viel heisst wie «Die Pilze» - haben nicht nur einen originellen Bandnamen, sie machen auch originellen Indierock vom Feinsten. Ihr neues Album «Fajtu» ist laut, witzig, melancholisch lebensbejahend. Më shumë
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